Zur Vorhaltung von Waren / Dienstleistungen der untersten Preiskategorie bei „von … bis“- Werbung

Wird im Internet für Hotelzimmer mit “von …bis”- Preisen geworben, müssen wenigstens einige Zimmer der untersten Preiskategorie auch vorhanden sein. Das entschied für die Werbung eines 55 Zimmer umfassenden Hotel das OLG Schleswig mit Urteil vom 08.05.2007.
Eine solche Werbeaussage sei jedenfalls dann irreführend und damit unlauter im Sinne von § 5 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 UWG, wenn in der untersten Preiskategorie tatsächlich jeweils nur ein Zimmer pro Zimmertyp zur Verfügung steht.
Das Gericht lies dahingestellt, ob Preisangaben mit einer Unter- und Obergrenze (Margenpreise) grundsätzlich zulässig sind. Die Ankündigung in der Werbung müsse jedoch wahr sein, was das Vorhandensein der Ware bzw. Dienstleistung der unteren Preiskategorie in unbedeutendem Umfang voraussetzt (Az. 6 U 73/06).

Volltext: OLG Schleswig-Holstein

0 Responses to “Zur Vorhaltung von Waren / Dienstleistungen der untersten Preiskategorie bei „von … bis“- Werbung”


  • Keine Kommentare

Einen Kommentar hinterlassen